Die schönsten Gedichte schreibt man auf Steine
Lyrik 1947–2009. Italienisch – Deutsch
Ausgewählt und übersetzt von Christoph Ferber, mit einem Nachwort von Franziska Meier.
Schon früh wurde man in Italien auf die Gedichte der jungen Alda Merini (1931–2009) aufmerksam. Vier Lyrikbände erschienen, bis Merini 1965 in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wurde und für fast zwanzig Jahre verstummte. Mit dem Gedichtband La Terra Santa (1984) fand sie zu ihrer dichterischen Sprache zurück. Viele weitere Lyrikbände folgten, sie wurde als die »meistgeliebte Dichterin« Italiens gefeiert und für den Nobelpreis vorgeschlagen. In einer repräsentativen Auswahl ist ihr poetisches Gesamtwerk jetzt erstmals auch in deutscher Sprache zu entdecken.